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27.04.2011

Strickzwischenstandmeldung

Seit nun einigen Tagen mühe ich ja mit den "Estonian Lace" - den Bausteinen - ab und bin begeistert. Die Muster bzw. Teile, egal nun wie man es nennt, gehen ruck zuck von der Hand im stricken und man schafft schnell Länge. Für mich drastisch von Vorteil, da es schnell gehen muss und lang ... für den Muttertag.

Ein Problem hab ich noch ... was noch einer Lösung bedarf, wie mache ich den Abschluß bzw. die Kante rundherum ... soviel wie ich mir erlesen haben bzw. mitbekommen, werden diese Sachen eigentlich von der Kante aus gestrickt und am Ende wird praktisch die Mitte gearbeitet. Ich habe es nun aber andersherum gemacht und nun fehlt mir noch die Idee zum Abschluß ...

Vielleicht findet sich in den nächsten Tagen noch was ....


26.04.2011

heute im Zeitungsladen

 meines Vertrauens, wo ich vor einiger Zeit einen Zettel abgegeben habe mit einigen englischen Strickzeitungen ... gabs heut das Ergebnis. Von glaub 6 Zeitungen ... wäre grad eine für mich beziehbar. Glaub die Knitting-Zeitung.

Im ersten Moment doch schon ein gewisser Stolz, nicht durch die halbe Stadt fahren zu müssen, um mal so eine Zeitung in den Händen zu halten ... aber im zweiten Moment kam der Herzinfarkt ... 11,99 Euro für 1 Zeitung = glaub 30 Strickmuster. Im Orginal 6,99 Dollar ...

Bei aller Freundschaft mit Umrechnung und bissel Zuschlag ... 7-8 Euro hätten es auch getan und ich hätte gesagt, ok ... kauf ich, aber über 10 Euro ...

So ein Schock gleich am morgen auf nüchternen Magen ... muss man erst mal verdauen und dann noch jetzt am Nachmittag so ein Mistwetter, das macht für den heutigen Tag das Kraut fett und der Tag ist gelaufen ... 

25.04.2011

erste Gedanken

so, nach nun einigen Gedanken und Versuchen hab ich mich für 2 Estonian-Mustersätze in einer Kombination entschlossen, den einen davon werde ich aber etwas umwandeln ... praktisch 1 x Original in der Folge, dann spiegelverkehrt und dann wieder Original ...

die ersten Bildchen der ersten paar Reihen ....

linke Seite mit Originalmuster


Mittelteil ... die estnischen Blumen

die rechte Seite mit Originalmuster

Garn - was vielseitig anwendbar ist ... liegt bzw. lag nun schon paar Jahre in meiner Wollkiste


bisheriger Strickerfolg - die bunten Fädchen sind meine Maschenmakierer ...


Die letzten Stunden der paar freien Tage sind nun bald vorbei und die Pflichten rufen wieder - für jeden auf die eine oder andere Art. Nach nun Monaten der Erkrankung meines Mannes kommt langsam die Ernüchterung und die Erkenntnis, wie schnell Menschen zum Schmerzpatienten werden, weil ein Arzt nicht gleich operieren will sondern warten - dann ist es zu spät oder es lohnt nicht mehr. Man rennt von Arzt zu Arzt und kommt nicht weiter. Man lebt in der deutschen Bundeshauptstadt und denkt, hier dürfte es kein Problem sein mit der medizinischen Versorgung. Seit nun fast 6 Jahren lebe ich hier und immer mehr komme ich zum Schluß, das die mir alt bekannte Problematik in Sachsen doch besser war als hier und jetzt 2011 in Berlin. 

In Berlin wird bei den Honoraren zwischen Ost- und Westbezirken unterschieden und genau das ist das Dilemma für die Patienten. Ärzte gehen bzw. ziehen konsequent um und die Patienten müssen stundenlang durch die Stadt eiern ... Gut - zu Hause fuhr ich auch 160 km einfach zum Neurochirugen, aber da war mir das klar - wegen eines schnelleren Termines. Hier - hier hast nicht mal die Option in die Westbezirke zu fahren, damit man schneller kommt - nein, bei 9 von 10 Anrufen bekommst gesagt - wir nehmen keine neuen Patienten mehr an und dann steht man auf dem Schlauch. Durch Glück - wo auch meine Freundin und mein Mann profitieren - haben sie es geschafft bei einem Schmerztherapeuten rein zu kommen. Es ist eine Farce - erklärt vom Arzt. Ganz Berlin ist theoretisch gut versorgt mit insgesamt 44 Stück dieses Bereiches, aber für die gesamten Ostbezirke von Berlin gibt es genau 7 - in Worten sieben - Ärzte. 8 Ostbezirke und es gibt nicht wenige Schmerzpatienten ... und viele, so wie es auch mir geht, können nicht ewig mit der BVG durch die Stadt zur nächsten Behandlung fahren. Eine Farce in dieser Stadt ... unter der Hand bekommt man schon von den Allgemeinärzten erklärt, wenn man wichtige Sachen schnell braucht - gehen Sie in die Notaufnahmen - zahlen Sie 10 € und wir wissen, wie weiter behandelt werden muss. Hallo - das kann es doch nicht sein ... 

Wäre es nur bei den Erwachsenen so ... nein die Farce geht weiter. Berlin - Kinder müssen zum Kinderarzt lt. der KV Berlin. Nur - was macht man, wenn schon Kinderärzte sagen - WIR NEHMEN NIEMANDEN MEHR AN ... also muss man als Elternteil bei der gleichen KV sich eine Erlaubnis holen, das der betreffende Allgemeinarzt die Kinder zb. impfen kann oder auch die U-Untersuchungen abnehmen kann. Aber gleichzeitig erklärt die KV - es gibt keine Engpässe - nur wer fährt mit seinem kranken Kind Stunden durch die Stadt oder setzt sich in der Kinderklinik paar Stunden in die Notaufnahme? 

Morgen blüht es meiner Tochter - leider liegt mir die Erlaubnis noch nicht vor - zum Arzt zu gehen, ich nehme sie einfach bei unseren mit. Mein Mann - er wird morgen zum Schmerztherapeuten gehen und auch da wieder viel Zeit zubringen ... 

Ich sehe aber auch die Seite des Arztes - insbesondere unseres Allgemeinmediziniers, der überschüttet wird mit Papierkram.... Wie soll man so wirklich helfen und effizient arbeiten?

Bald ist der 08.05.2011

und für meine Mama zählt eher aufgrund der Herkunft der 08.03. - aber Mama´s kann man nicht genug danken - egal wie alt man als Kind ist ... passende Gedanken kann man hier lesen:


Aber was heißt das fürs Kind - vielmals gibt es Blümchen ... nur die sind schnell vergangen.

Also gefragt sind mal wieder eine Idee oder das non-plus-ultra an einer Handarbeit, die nicht zu toppen ist für diese Situation. Nur gut, das meine Mama das mag und es achtet. Früher machte sie selber viel, neben eigener Arbeit als Weberin und der Landwirtschaft zu Hause - heute, heute macht das Rheuma so viel zu schaffen, das sie nicht mal mehr einen Pinsel halten kann. Gemalt hat sie wunderbar - vor allem für mich vor Jahren im Malunterricht alle Bilder ... 

Nach langen Suchen im Netz - bei Angela, bei Ravelry oder auch Osinka - bin ich zum Schluß gekommen, aus den Mustersätzen von dem Estonian Lace was zusammen zu zaubern ... in weiß und einem Garn, was sie entweder als Stola tragen kann oder auch zur Verzierung auf den Tisch legen kann. Mit der Garn ist es so eine Sache - neben dem starkem entzündlichen Rheuma, hat sie noch Schuppenflechte, die die Haut über die Jahre sehr empfindsam gemacht hat .... 

23.04.2011

Auf einmal ganz schnell

ging am Mystery-Schal die 2. Spitze ganz schnell, bei der ersten zogen sich die gut 50 Runden und wollten kein Ende nehmen. Hm - so, nun kommt wieder das Gedankenspiel, WO spanne ich den Schal bzw. Stola? Mein Mann - häng das Teil an der Gardinenstange auf.... Wäre eine Idee, sollte man mal drüber nachdenken.

 teilweise Längenansicht - insgesamt dürfte die Stola bei ca. 2.30 m sein ungespannt und gespannt denkt ich mal bei 2.50m

die Breite der Stola dürfte bei 40 - 60 cm sein

 hier noch mal gut sichtbar die Spitze, die Fäden müssen noch versenkt werden, das hasse ich immer - Fäden vernähen ... 

das "Knuppelmuster" - vielfach in Estonian Lace

 die Spitze im Mittellauf

Insgesamt ist das Mystery-Projekt eine sehr schöne Stola und macht sich gut in der mittlerweilen kleinen Sammlung. 

Hier im Areal leben viele Russlanddeutsche und in der Brücke, wo ich des öfteren hingehe, kann man da gut Kontakt erhalten und man kann ins Gespräch kommen... Glück hatte ich, Elsa - so heißt sie - strickt selber und hat mir schon so manche Sache übersetzt. Auch habe ich gelernt, Menschen aus Moskau sprechen anders als Menschen aus der Kornkammer - der Urkaine. Sie brachte mich vor einigen Tagen auf die Idee mal bei der Alternative von Ravelry zu gucken...

Durch die Seite Osinka bin ich auf ein interessantes Strickideen gestossen. Mein Russisch ist viele Jahre her, aber dank Google und einer automatischen Übersetzung kann man die Sachen gut lesen ... Interessant - die russischen Strickerinnen richten Ihren Blick Richtung China und Japan in der Musterwahl und es ist interessant, was man da so für Ideen hat.... Mir vor allem gefällt das plastische Stricken der Japanerinnen.

Mal sehen, bald ist Muttertag und da brauch ich für meine Mama noch eine kleine Idee ... 

21.04.2011

die Begeisterung steigt ....

Seit ich Angela kenne von bestrickendes.de hat sich mein Horizont in Bezug auf Wolle um 1000% erweitert ... bis dahin war der Laden ums Eck meist die einzigste Idee für Wolle. Einmal Maisgarn und dann der Zauberball von Schoppel und nun Koigu KPPPM ... in bläulichen Tönen ...

hier mal kurz zu schauen ... Wollpaketvarianten

Interessant für mich sind dann immer die Farbkombis und vor allem frag ich mich, warum muss man erst in der Welt herumschauen um tolle Wolle zu bekommen? Interessiert verfolge ich auch die Marktforschung von Angela - aus aller Herren Länder Wolle zu kaufen und zu verarbeiten sowie diese zu bewerten ... man wird sehen, wie es weitergeht und ich bin neugierig auf das Ergebnis.

SO - jetzt ruft mal wieder meine Stricknadel ...

eine Weile nur Stress

Es gibt Zeiten, da kommt man gar nicht mehr zum Auftreffen im Leben. Alles dreht sich und der Tag mit 24 Stunden ist viel zu kurz. Mann und Kinder und das drum herum und man wird nicht fertig - zur Entlastung ist man dann froh, wenigstens die Nadeln klappern zu können. Aber hier mal kurz ein kleiner Querverweis, was zumindestens alles fertig geworden ist ...

Nach der Arbeit am Schal für die Schwester, die war über das Garn richtig geplättet, wie schön weich und toll es ist ... stand der Geburtstag der Exschwiegermutter im Raum. Die Oma meines Sohnes beschenkt uns alle immer hier, sogar die kleine Tochter und die hat ja nun gar keine Verbindung in dem Sinne zu. Die Wahl fiel einerseits auf den Mysteryschal von der Birgit Freyer (Knitting-Delight) oder nochmals auf den Blättertraum in einen ganz dünnen Lacegarn. Am Ende wurde es nach dem Anstricken die letztere Variante.




Das Garn kann ich gar nicht benennen - als Probe günstig bei Ebay ersteigert und das ist das Ergebnis, denke es lässt sich sehen und angekommen ist es super. Die Frau hat sich riesig über das gefreut, besonders da sie gern was um den Hals rum hat ... 

Als der Blättertraum der Traum für die Exschwiegermutter fertig war, dachte ich - nein den Mysteryschal zieh ich nicht auf sondern stricke den für mich ... 


Zwischendurch kam jemand - oh ich würde paar Topflappen brauchen ... - aber nur runde. 
Mindestens mit 60 Grad waschbar und reine Baumwolle ... 


Nachdem die fertig waren, konnte ich mich endlich wieder dem Schal widmen ... so und nun nach 1.80 im Muster folgt nun noch die Spitze an beiden Seiten ... über 60 Runden - sprich mit Rückrunden 120 an der Zahl ist die zu arbeiten - hier erst mal ein kleiner Ausschnitt aus der einen fertigen Seite ... 



Dieses Garn ist das gleiche wie beim Schal Kassandra für meine Tochter - das uralte DDR-Langlaufgarn und es strickt sich toll und ist schön weich ... 





13.03.2011

02.03. und 10.04.

wieder 2 Daten, wo es notwendig ist, Ideen zu haben oder zu finden ...

Für meine Schwester - das erste Datum - eine einfache Sache. Für sie zur Auswahl gestellt, entweder Schal oder Tuch und zum 33. sollte es ein Schal sein...

Hier das fertige Strickprojekt ... mit Perlen. Muster aus Ravelry - nur leider stimmt die "Schmuckkante" nicht so wirklich. Ich hatte auch derzeit keinen Nerv noch was bombastisches mir einfallen zu lassen ... also hab die Perlen so befestigt, in alter herkömmlicher Art.


Nach diesem schnellen Strickwerk aus Schoppel Zaubergarn - Ab durch die Blume - (ich liebe dieses Garn und bin hin und weg) kam nun der 10.04. dran. Hier gefielen mir für die Oma meines Sohnes - also Exschwiegermutter - zwei Varianten. Für die 2 Projekte hab ich 2 Garne - einmal das Langlaufgarn, was ich schon für meine Tochter verwendet habe ... 

Die Frau ist selber Strickerin und nach einigen Runden und dem Wissen, das sie diese Noppen nicht stricken kann, fand ich den langen Schal doch nicht so passend ... und hier nun die endgültige Variante ... 


Der Blättertraum aus Ravelry - diesmal aber in superdünnen Lacegarn. 

Ein doch interessanter Aspekt, mit der Nadel 3 mehr oder weniger Bindfaden zu verstricken ... aber es geht. Heute hatte ich schon ein richtiges Maleur erlebt - die Nadel ist rausgerutscht. Der Nachteil bei so einem dünnen Garn, alle Maschen wieder  zu finden ... 





09.03.2011

jetzt war ich mal dran

Lange war hier Ruhe ... aber die Nadel haben trotz aller Widrigkeiten geklappert .... Endlich ist MEIN Pullover fertig und mir gefällt der super ...


Ich fang mal mit den Ärmeln an ... mit einigen Versuchen habe ich mich für diese Variante entschieden



Halsausschnitt - mal total einfach und das ganze "Körperteil" in einem Stück gestrickt ... also von vorn nach hinten mit Loch für den Kopf oder halt von hinten nach vorn ... wie man es halt so nimmt



das fertige Teil und mir als Träger gefällt´s ... 


Musterdirektansicht ... 

Ich liebe gestrickte Pullover, die man über dünnere Sache gut drüber ziehen kann und man selber variiren kann, trägt man ein weißes Teil drunter, kommt alles gut zur Wirkung, mit einer Farbe Ton in Ton darunter ... macht es aber auch viel her. Getragen hab ich diesen Pullover schon und bin von der Wolle begeistert, die ich ja von Angela geschenkt bekommen habe. AMAIZing und bin begeistet von der Tragbarkeit. Und bei allem hat natürlich die Tochter einen Bedarf angemeldet und war schon traurig, weil nicht sie was von der Wolle bekommen sollte. Aber .. es ist noch genug übrig, so das wohl noch was für sie wird. 


In den letzten Wochen hier, irgendwie ist dieses Jahr alles doch sehr verrückt, treibt eine Noroviruswelle die nächste. Egal wie gut man darauf achtet, irgendwie trifft es einen immer. Und vielmals - sind wohl eigne Kinder die Überträger. Gern bringt meine Tochter die Sachen als Überträger mit nach Hause aus der Kita, sie selber lacht und nichts passiert - was natürlich gut ist - nur jedes mal trifft es mich. Am Wochenende hat es diesmal sogar meinen Mann mit getroffen, so das nur die beiden Kinder hier noch gerade standen .... was mein Sohnemann mit 14 Jahren ja amüsant fand, da war er mehr oder weniger der Chef im Ring. Aber lässt man die Sache mal so Revue passieren und auch die Aussage, der Verdacht unseres Hausarztes, bringt die Gedanken in Bewegung. Er vertritt wohl wie viele Hausärzte hier die Meinung, das die Eier zu 50% Salmonellenverseucht sind. Na Prima ... als Folge lässt mal halt erst mal die Eier zu Hause. Oder - diesen Monat kommt meine Familie hoch zu uns, bestellt aus 300 km Entfernung die Eier beim Bauern ... 

Aber nicht desto trotz, die Nadeln klappern schon wieder neu - am 02.03. mit Herrn Gorbatschow - für meine Schwester zum Geburtstag. Aus durch die Blume - Schoppel LaceZauberball - soll die Kalia Stole entstehen ... mal sehen die Hälfte hab ich schon mal geschafft und damit denk ich, schaff ich es locker bis zum 26.3.

Durch Zufall, da ich ja regelmäßig zum Durchleuchten diverser Körperteile bin, habe ich einen tollen Wollladen aufgetan in der Nähe der Röntgenklinik. Das Angebot ist super und vor allem hab ich da das ganz lange Lacegarn gefunden ... frag mich jetzt mal nach den Namen. Jedenfalls bringen es die 100g auf sage und schreibe 1.400 Lauflänge. In den nächsten Tagen wird da wohl so 1 - 2 Konen die meinen sein ... 

20.02.2011

Tuch ist fertig und nun bin ich mal dran

Schaut man aus dem Fenster, sieht es toll aus - man denkt, oh super Sonne und es kann ja nicht mehr so kalt sein. Schaut man auf das Thermometer, denkt man ... nicht schon wieder so kalt. Heute war es gegen Mittag 4 Grad unter 0 - ich mag die Kälte nicht mehr. Für´s Gemüt in den letzten Tagen habe ich mal meine Blumen erweitert ... 

Blumen und Blüten sind ja immer gut



eine Palme allein ... nein, dann mal noch eine 2. dazu


und was gehört in jeden Frühling - Primeln, mag die zwar nicht so
aber 
mal einfach was fürs Gemüt, das braucht jeder mal!


In den letzten Tagen hab ich das Schoppel ja beendet und hier noch die nachgereichten Bilder ... 




Wie heißt es immer so schön ... es klappern die Mühlen am rauschenden Bach, wandeln wir es mal um in ... es klappern die Nadeln jeden Tag klipp klapp .... 

Es ist zwar bald soweit ... meine Schwester hat Geburtstag und wünscht sich Strickware, meine Nichte usw. aber jetzt habe ich erst mal beschlossen - alles kann warten, ICH stricke nun endlich mal die tolle Wolle von Angela - das Maisgarn. 

Nach einigen Überlegungen wollte ich zuerst RVO stricken und stellte fest, ich hab nicht so viel passende Nadeln ... hm also stricke ich nun Teil für Teil und nähe es am Ende zusammen.  Hier schon mal der Knaul, die Farbe lila und die ersten Maschen ... 




Ist noch nicht viel, aber Bündchen und die ersten Musterreihen sieht man schon ... man wird sehen, wie schnell die Wolle zu stricken ist. 

Ravelry ist ja überall gegenwärtig unter den Strickerinnen - ein super Lob muss ich da mal aussprechen - die haben viele Wollläden hier in Berlin erfasst. Vor allem - auch mit solchen Warenbestand, der nicht überall zu finden ist. Ich finde sowas immer von Vorteil, will erst mal die Wolle anfassen und fühlen und dann - meist schon im Laden überlege ich, was kann ich draus machen. Ins nähere Auge gefasst habe ich nun 2 Läden - einmal Lakaba in Weißensee und einmal Handemade in Prenzlberg. Denk aufgrund der Verbindungen mit Bus und Bahn ... werd ich wohl Lakaba mal einen Besuch abstatten dieser Tage. Ist was fürs Gemut und einen ideologisch Flucht aus der Kälte ... 

16.02.2011

Schoppel, Schoppel und immer wieder Schoppel

so - dieses Jahr war auch ich mal dran. Manche Viren, da kann man machen was man will ... man kommt nicht drumherum. LEIDER.

Die Kur meines Mannes ... der Rententräger kommt nicht aus dem Hintern und somit sind die 2 Wochen nicht zu halten. Nein mehr noch, auf einmal sind alle Richtlinien über Bord.

So, wenden wir uns mal wieder den Nadeln zu ... Ab durch die Blumen so heißt der nächste Zauberball. Tolle Farben, wie schon in den anderen Varianten. Ein Laceball - aber man steckt nicht drin. Nach einigen Stricken kamen dicke Stellen - nicht richtig verzwirnt - und super dünne Stelle - zuviel gezwirnt - zu Tage. Mit Schoppel hab ich mich in Verbindung gesetzt  und im Vergleich zu Schachermayr bekomme ich einen ordentlichen Ersatz. Die letztere Firma hat sich in einem Problemfall gewunden bis zum geht nicht mehr ... und was sagt einem das, schauen das man nicht mehr in der Richtung Wolle kauft. Im Notfall ist man der Dumme.

Hier schon mal paar Kosteproben ....





04.02.2011

Endlich klappern die Nadeln mal wieder

den nach nun gut einer Woche hat mein Mann das Krankenhaus wieder verlassen. Es blieb der Pullover meiner Tochter liegen ... und jetzt nachdem der Körper fertig ist, gefällt es mir nicht. Bin am überlegen, den aufzuziehen und den neu zu machen. Mir schwebt so eine Raglanvariante vor ... irgendwie aufgrund der Farbe mit doch einem seichten Muster. Aber da muss ich mir noch was überlegen. 


In den letzten Tagen war es hier in Berlin recht frisch und zugig ... und meine Tochter wollte mir mein Lacetuch "Gwendolyn" abschwatzen, aber nichts ist ... das ist mal mein Tuch. Irgendwie sobald ich was aus "Kuschelwolle" fertig habe, muss ich aufpassen, das es nicht weg ist und meine Dame es in Ihren Schrank legt ... 


Aber mit dem Tuch ... und da der Pullover noch nicht in dem Topf ist, wo es kocht und läuft, habe ich in meinem Wolldepot mal nachgeschaut, da fand sich noch ein Knaul rote Wolle - dünnes Garn - zwar ohne Banderole, aber schön weich und ideal für ein Tuch. Schnell fand sich auch ein Muster ... Kassandra von Theresia Lew  und ich denke, ein ideales Muster für ein Kind. Mit zu vielen Löchern wird´s schwierig denk ich mal. 






Bilder folgen, irgendwie spinnt die Digicam ... aber die "Garantie" ist ja mal wieder abgelaufen und komischerweise gehen dann immer die Sachen bei uns kaputt. Es ist schon manchmal zum Mäuse melken ... 


In den nächsten 2 Wochen wird es nochmal interessant ... mein Mann muss zur AHB in der Hoffnung, er steht die durch sonst muss er wieder ins Klinikum und er wird an der Wirbelsäule operiert. Nicht fein und stimmt mich etwas angstvoll, durch meine eigne Geschichte halt. Vertrauen in den Arzt hat man - keine Frage, aber auch er selber sieht klar die Probleme, die auf uns zukommen könnten. Aber erst mal ... nicht drüber nachdenken und hoffen. Wobei hoffen ... beim dem Start in dieses Jahr muss man schon mächtig auf sehr viel Holz schlagen ... 




28.01.2011

interessante Sache

Seit gestern nun liegt mein Mann im Krankenhaus - das Kreuz mit dem Kreuz und das Problem, eine effiziente Behandlung zu finden außerhalb eines Krankenhauses. Wir sprechen hier ja von Berlin - der Hauptstadt von Deutschland. Man denkt, es gäbe hier genug Ärzte in jeder Ecke und man bekommt zeitnah Termine, die Artzstruktur ist gut und stehen Röntgenaufnahmen an, ist man da schnell dran. Aber das wunderliche für mich - selbst 20 Jahre nach der Öffnung der Grenze merkt man noch, auf welcher Seite man in dieser Stadt lebt. Um zeitnahe Termine zu bekommen, muss man entweder bis in die Randbezirke West fahren oder warten - mein Mann bräuchte ein dringendes MRT und darauf sollte er hier in den östlichen Röntgenkliniken mindestens 5 Wochen warten. 5 Wochen in Ungewissheit und voller Schmerzen und der Arzt ... hebt nur die Hände. Selbst beim Orthopäden bekommt man als Akutpatient einen Termin, wo man dann hinkommen kann und dann seinen Akutfall besprechen kann. Was bis zu dem Termin passiert - interessiert kein Aas, nein die Schwestern meinen nur, gibt doch Notdienste ... die können das übernehmen.

Aus eigener Erfahrung suchte ich hier in Berlin einen Spezialisten - abhängig wegen meiner eigenen Medikation. Nach Aussage der KV-Berlin - in dieser Stadt gibt es genug Ärzte. Mit ach und Krach hab ich einen Schmerztherapeuten gefunden. Der erste Termin - meinen leichten Unmut habe ich da schon kundgetan, vor allem da mein vorheriger mich als ambulanten KH-Patienten nicht mehr behandeln darf. Grund lt. KV - die niedergelassenen Ärzte haben sich beschwert, das die KH-Ärzte den niedergelassenen die Patienten entziehen. Natürlich bekam ich eine Antwort - in Berlin gibt es wohl 44 Schmerztherapeuten, für die Ostbezirke in Berlin gibt es genau 7 - in Worten: sieben - Ärzte. Wenn man in der Bewegung eingeschränkt ist wie ich, kann man eben mal nicht bis Charlottenburg oder Spandau fahren. Der Doktor meinte noch, es gab früher mehr Ärzte hier - aber mit den Praxenverkauf wird der Standort in die Westbezirke verlegt, weil da die Bezüge der Ärzte besser sind. Zu gut Deutsch - in  Berlin verläuft 20 Jahre nach der Wende noch immer eine geteilte Bezahlung der Ärzte und dann wundern die sich, das es Wochen für Termine dauert und die Krankenkasse das eigene System hier in Frage stellt. Bei der nächsten dummen Frage der Krankenkasse, warum es so dauert ... gibt es die entsprechende Antwort und dann können die mal über Ihre eigene Idiotie nachdenken. 

25.01.2011

so erste Bilder

die Aufgabe gehört dazu ... Bilder machen, manchmal allerdings häng ich was hinterher und heute kommt dann der "ganze Berg" auf einmal

zukünftiger Farbverlauf Vorderteil - beginnende Arbeit



Rückenteil Farbverlauf


Halsausschnitt - gestrickt an einem Stück



Diese beiden Bilder - sind nun der praktische Körperteil fertig gearbeitet ohne 
Halsbündchen


erste Anprobe an der baldigen Trägerin ... die jeden Tag bettelt, ob nicht bald 
ihr 5. Geburtstag ist, nur leider muss sie noch was warten



Direktansicht des Halsausschnittes


Nach einigen probieren habe ich mich nun doch entschieden, normale Ärmel und keine Fledermäuse zu machen. Hatte keinen Nerv dieser Tage, alles auszuzählen ... mein Mann muss übermorgen leider ins Krankenhaus und da reicht nicht man das Stricken, damit die Nerven sich beruhigen ...