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05.03.2012

eine Weile ist vergangen

und hier herrschte Schwiegen im Walde ... der Monat Februar war irgendwie verhext ... aber richtig absolut.

Mit viel "Geduld und Spuke" hatte ich endlich das Tuch für den Swap fertig, zu dem ich ja gekommen war, die die Jungfrau zum Kinde ... Diesmal ging ja alles in die USA - das erste mal, das ich was dahin strickte. Evelyn - meine Gegenstrickerin - hat selber ihre Schwiegermutter aus Deutschland - fand ich ja schon mal cool und wir wollen uns weiter schreiben. Find ich schön und man sieht auch mehr ausser Mails - Facebook macht es möglich ...

 
Diesmal stand mein Sohn Parade und nicht meine Tochter ... aber auch er macht sich gut ... Von Evelyn habe ich gehört - ihr und ihrem Mann hat es gut gefallen und ich habe natürlich auch ihr Paket bekommen und war total sprachlos ...

Das beste ist das Knit-Kit ... so was lustig tolles hab ich noch nicht gesehen ... mit Häkelnadel, FAdenabschneider, Rundenzähler usw. incl. Maschenmarkierer.

Nicht desto trotz - habe ich mich nach dem Swap hinreißen lassen, mal wieder Mysteryprojekt von Birgit Freyer mitzustricken. Seit sie ihren Laden nun hier in Berlin hat, wollt ich mit meiner Freundin dahin, aber entweder ging es mir nicht gut oder es ist was zwischengekommen. Beim letzten Termin - Kita zu und wer geht schon mit einem Kitakind zum Wollekauf - ich nicht....

Bisher hab ich das Mystery-Teil noch nicht fotografiert ... mach ich diesmal erst am Ende. Nur eines weis ich - Perlen einarbeiten hält unheimlich auf ...

11.01.2012

Runde 182 ...

ist fertig und morgen steht Runde 183 an - genau noch 5 Runden und dann ist das Tuch am Ende ...

Derzeit steh ich noch mit geteilter Meinung dem Ergebnis gegenüber - nicht die Arbeit an sich betreffend - sondern dem Farbergebnis. Bis dato, weis ich noch nicht so wirklich, ob mir die Farbübergänge an sich wirklich gefallen oder nicht.

Jetzt - so kurz vor Ende - hab ich Dussel mir die ganze Anleitung noch mal angeschaut und ... wer komplett liest ist klar im Vorteil ... ich hab alles nur in 4 Wiederholungen gestrickt und nicht wie in der Anleitung mit 5 Wiederholungen. Gut - es dürfte trotzdem gehen, da mit Wiederholungen man über den Halbkreis ist - so mit 4 Wiederholungen hab ich bei dem Tuch halt nur den "halben Kreis".

Also sind wir halt mal gespannt, was am Ende rauskommt....

03.12.2011

Bilder und noch mehr

in letzter Zeit hab ich zwar geschrieben, aber mit den Bildchen ... haperte es. Der Rechner zickt derzeit mal wieder einen ab, ist eine wahre Freude.

 Flechtarbeiten aus Weide ... hab ich schon lange nicht mehr gemacht, meine letzte Arbeit in der Form 2002 - ein Obstkörbchen, hier sollte es nur als Grundlage helfen für den Kranz und da Schmuckwerk im Advent
Julekuler - ein heißes Thema bei Ravelry, habs hier mal probiert, einfach ohne Muster. Wird wohl als HaggySack enden ... Töchterchen hat schon Bedarf angemeldet 

Meine Mütze für dieses Jahr, das erste mal in dieser Form, mal sehen ... in Abwandlung als Slouchy für die Tochter in bunter Wolle ohne großes Muster abwechselnd 4 Rd. rechts/4 Rd. links ... ganz einfach
 Hello Kitty-Mützen scheinen dieses Jahr in zu sein, eine für meine Tochter, 2 für die Mädels meiner Schwester, fehlt nur noch der Hut für den Sohnemann ... wird wohl Spiderman werden ... die Idee fehlt fehlt für eine Mütze von Cars
 Mein Sohnemann braucht ja auch was auf den Kopf, nach der schweren Lungenentzündung dieses Jahr incl. Krankenhaus gibt es bei Kälte im folgenden Winter kein Pardon mehr


"Armer Hund" - alle Kleinteile abgelegt ... incl. der abgewandelten Resliwelle und von "Frieri" von Angela

Resli-Welle für Kinder ... etwas anders die Reihen abgearbeitet, damit es nicht so breit wird und einfach in der Kita zu handhaben ist.

Derzeit - widerspricht so bischen meiner Strickphilosophie - strick ich an 2 Teilen, einmal einer Manatee-Mütze und einen Schal für mich. 

Verstrickt für mich - endlich der Jeansschoppelzauberball und bin schon jetzt begeistert. Ein einfaches Muster nehm ich dieses mal aus dem estnischen Bereich. Grundprinzip: aus 5 Maschen wieder 5 Maschen machen ... 

Sonst ist wie immer nicht viel passiert, ausser am 08.12. besuch ich mal wieder meine "Stammklinik" - dachte komme dieses Jahr drumherum, aber nein. Wobei, vieles ist auch dem System hier in Berlin geschuldet, wie schnell kommt Kassenpatient an Akutbehandlungen. Leider ist es so, das ein Krankenhausaufenthalt im Notfall schneller Ergebnisse bringt, als das Gerenne incl. der Termine bei den Fachärzten. 

Beim Lesen von so einigen Sachen und dem Einflug bei der deutschen Schmerzliga bin ich auf einen tollen Spruch gestossen:

schon der alte Hiob pflegte zu sagen. 

Tage des Elends haben mich ergriffen. Nachts bohrt es in meinem Gebein und die Schmerzen, die an mir nagen, schlafen nicht....
Ich warte auf das Gute und es kam das Böse, ich hoffte auf Licht und es kam die Finsternis ...

und auch die Erkenntnis, Schmerzpatienten sind die Sorgenkinder des dt. Kassensystems, weil sie in keine Schublade passen und eben stetig grundverschieden sind. Leider ist bis heute der chronische Schmerzpatient noch in x Kategorien eingegliedert, als das man ihm ein eigenes Schmerzbild zugesteht und somit eine eigene Nummer im Nummernwirrwarr. 

Von den ganzen Schmerzpatienten lassen sich wohl rund 1 Mio Menschen in 6 grundlegende Gruppen einstufen: 
1. 30% austherapierte Rückenpatienten 
2. 20% rheumatische Erkrankungen 
3. 20% chronische Schmerzen wegen einer Erkrankung des Nervensystems
4. 10% Krebspatienten
5. 10% schmerzhafte Unfallfolgen
6. 10% Schmerzbilder viszeraler Genese

Meiner einer zur Gruppe 1 gehörend bemerkt schon, das die Masse in der der Praxis beim Schmerztherapeuten das Kreuz mit dem Kreuz hat. Egal aus welchen Blickwinkel man es betrachtet, das Leben in diesem Kassensystem, mehr noch im täglichen Leben wird aber nicht leichter gemacht, nein man erlebt es immer wieder, wo einem noch Steine in den Weg gelegt werden ... 

Besonders sei erwähnt die Krankenkassen, bei Punkt 1 und das egal welchen Alters , sobald dort der Punkt kommt, wo die bei der Arbeitsfähigkeit ein Fragezeichen kommt, sind die Jugendfreunde mit Hilfeleistungen und sonstigen Belangen sehr abweisend und sparsam - hat man den nicht in jedem Alter Anspruch auf ein menschenwürdiges Leben? Linderung des Schmerzes, damit das Leben lebenswert ist?  

20.02.2011

Tuch ist fertig und nun bin ich mal dran

Schaut man aus dem Fenster, sieht es toll aus - man denkt, oh super Sonne und es kann ja nicht mehr so kalt sein. Schaut man auf das Thermometer, denkt man ... nicht schon wieder so kalt. Heute war es gegen Mittag 4 Grad unter 0 - ich mag die Kälte nicht mehr. Für´s Gemüt in den letzten Tagen habe ich mal meine Blumen erweitert ... 

Blumen und Blüten sind ja immer gut



eine Palme allein ... nein, dann mal noch eine 2. dazu


und was gehört in jeden Frühling - Primeln, mag die zwar nicht so
aber 
mal einfach was fürs Gemüt, das braucht jeder mal!


In den letzten Tagen hab ich das Schoppel ja beendet und hier noch die nachgereichten Bilder ... 




Wie heißt es immer so schön ... es klappern die Mühlen am rauschenden Bach, wandeln wir es mal um in ... es klappern die Nadeln jeden Tag klipp klapp .... 

Es ist zwar bald soweit ... meine Schwester hat Geburtstag und wünscht sich Strickware, meine Nichte usw. aber jetzt habe ich erst mal beschlossen - alles kann warten, ICH stricke nun endlich mal die tolle Wolle von Angela - das Maisgarn. 

Nach einigen Überlegungen wollte ich zuerst RVO stricken und stellte fest, ich hab nicht so viel passende Nadeln ... hm also stricke ich nun Teil für Teil und nähe es am Ende zusammen.  Hier schon mal der Knaul, die Farbe lila und die ersten Maschen ... 




Ist noch nicht viel, aber Bündchen und die ersten Musterreihen sieht man schon ... man wird sehen, wie schnell die Wolle zu stricken ist. 

Ravelry ist ja überall gegenwärtig unter den Strickerinnen - ein super Lob muss ich da mal aussprechen - die haben viele Wollläden hier in Berlin erfasst. Vor allem - auch mit solchen Warenbestand, der nicht überall zu finden ist. Ich finde sowas immer von Vorteil, will erst mal die Wolle anfassen und fühlen und dann - meist schon im Laden überlege ich, was kann ich draus machen. Ins nähere Auge gefasst habe ich nun 2 Läden - einmal Lakaba in Weißensee und einmal Handemade in Prenzlberg. Denk aufgrund der Verbindungen mit Bus und Bahn ... werd ich wohl Lakaba mal einen Besuch abstatten dieser Tage. Ist was fürs Gemut und einen ideologisch Flucht aus der Kälte ... 

16.02.2011

Schoppel, Schoppel und immer wieder Schoppel

so - dieses Jahr war auch ich mal dran. Manche Viren, da kann man machen was man will ... man kommt nicht drumherum. LEIDER.

Die Kur meines Mannes ... der Rententräger kommt nicht aus dem Hintern und somit sind die 2 Wochen nicht zu halten. Nein mehr noch, auf einmal sind alle Richtlinien über Bord.

So, wenden wir uns mal wieder den Nadeln zu ... Ab durch die Blumen so heißt der nächste Zauberball. Tolle Farben, wie schon in den anderen Varianten. Ein Laceball - aber man steckt nicht drin. Nach einigen Stricken kamen dicke Stellen - nicht richtig verzwirnt - und super dünne Stelle - zuviel gezwirnt - zu Tage. Mit Schoppel hab ich mich in Verbindung gesetzt  und im Vergleich zu Schachermayr bekomme ich einen ordentlichen Ersatz. Die letztere Firma hat sich in einem Problemfall gewunden bis zum geht nicht mehr ... und was sagt einem das, schauen das man nicht mehr in der Richtung Wolle kauft. Im Notfall ist man der Dumme.

Hier schon mal paar Kosteproben ....





04.02.2011

Endlich klappern die Nadeln mal wieder

den nach nun gut einer Woche hat mein Mann das Krankenhaus wieder verlassen. Es blieb der Pullover meiner Tochter liegen ... und jetzt nachdem der Körper fertig ist, gefällt es mir nicht. Bin am überlegen, den aufzuziehen und den neu zu machen. Mir schwebt so eine Raglanvariante vor ... irgendwie aufgrund der Farbe mit doch einem seichten Muster. Aber da muss ich mir noch was überlegen. 


In den letzten Tagen war es hier in Berlin recht frisch und zugig ... und meine Tochter wollte mir mein Lacetuch "Gwendolyn" abschwatzen, aber nichts ist ... das ist mal mein Tuch. Irgendwie sobald ich was aus "Kuschelwolle" fertig habe, muss ich aufpassen, das es nicht weg ist und meine Dame es in Ihren Schrank legt ... 


Aber mit dem Tuch ... und da der Pullover noch nicht in dem Topf ist, wo es kocht und läuft, habe ich in meinem Wolldepot mal nachgeschaut, da fand sich noch ein Knaul rote Wolle - dünnes Garn - zwar ohne Banderole, aber schön weich und ideal für ein Tuch. Schnell fand sich auch ein Muster ... Kassandra von Theresia Lew  und ich denke, ein ideales Muster für ein Kind. Mit zu vielen Löchern wird´s schwierig denk ich mal. 






Bilder folgen, irgendwie spinnt die Digicam ... aber die "Garantie" ist ja mal wieder abgelaufen und komischerweise gehen dann immer die Sachen bei uns kaputt. Es ist schon manchmal zum Mäuse melken ... 


In den nächsten 2 Wochen wird es nochmal interessant ... mein Mann muss zur AHB in der Hoffnung, er steht die durch sonst muss er wieder ins Klinikum und er wird an der Wirbelsäule operiert. Nicht fein und stimmt mich etwas angstvoll, durch meine eigne Geschichte halt. Vertrauen in den Arzt hat man - keine Frage, aber auch er selber sieht klar die Probleme, die auf uns zukommen könnten. Aber erst mal ... nicht drüber nachdenken und hoffen. Wobei hoffen ... beim dem Start in dieses Jahr muss man schon mächtig auf sehr viel Holz schlagen ... 




09.09.2010

FERTIG

Heute ist das Werk geschafft - GWENDOLIN - ist fertig und sieht toll aus. UND - heute weis ich, mit dünner Wolle passen auch noch 612 Maschen auf eine 80iger Nadel.

Wollte mir das Lacetuch eigentlich als Geburtstagsgeschenk gestern noch beenden, aber wie meist bei solchen Vorhaben kommt immer was dazwischen - bei mir der Zahnarzt und danach bin ich stetig "halb tot". Aber dafür habe ich heut morgen ganz konsequent die letzte Runde abgemascht.


Hier sieht man die Größe: 

2,60 m ist es breit und 1,50 hoch 
richtig schön zum reinkuscheln und man kann somit viel damit machen
Spannen brauche ich es erfreulicherweise NICHT, durch die 
verwendete Wolle - wie schon geschrieben, kein Lacegarn - ist dies nicht 
erforderlich. 
Wie schon an der Banderole ersichtlich handelt es sich hier um einen Restposten 
aus "alter" DDR-Wolle und fand hier noch eine gute Verwendung.



ungespannt sieht das Muster so aus und dadurch erübrigt sich die Folgearbeit!


hier noch die Nahaufsicht ... 


Allem in allem ist das mein "erstes Lacetuch" und bin begeistert. In der Folgezeit wird es sicherlich noch weitere Tücher geben - auch Eigenkreationen ... 

Die Anleitung von Gwendolyn ist dank der Designerin auch bei Angela zu finden und das hier: